Hohoho, die “busy season”, wie man die Vorweihnachtszeit in unserer Branche aufgrund der Flut von CD Produktionen und DVD Produktionen, die zum Gabenfest hergestellt werden wollen landläufig nennt, war fürwahr arbeits-, aber auch erfolgreich. Und Spaß hat es auch gemacht, alle Kunden wurden pünktlich beliefert und scheinen rundum zufrieden. Trotz der allgemeinen Hektik und Hetze keine einzige Reklamation, alle Produktionen wurden perfekt und termingerecht ausgeliefert! Da sind wir natürlich genauso zufrieden wie unsere Kunden selbst. Und können uns getrost ein paar erholsame Weihnachtstage gönnen. Unseren lieben Kunden wünschen wir ebenfalls ein Frohes Fest eine entspannte Weihnachtszeit im Kreise der Lieben! Übrigens: nach den Feiertagen, also “zwischen den Jahren”, geht es bei uns putzmunter, ausgeruht und vermutlich mit einem gewissen Völlegefühl weiter - vom 28.12. bis 30.12. stehen wir Ihnen wie gewohnt zur Verfügung, zwischen dem 31.12 und 3.01. gönnen wir uns noch ein Päuschen (wobei in diesen 4 Tagen 1 Feiertag und 1 Wochenende enthalten sind, da würden Sie vermutlich ohnehin niemanden im Büro erwarten…), ehe wir dann ab 4.01. wieder in die Hände spucken.
Zu Beginn der Weihnachtszeit darf es auch mal etwas gesitteter zugehen. Klassische Musik wird wohl das ganze Jahr über nicht so viel gehört, wie zur Weihnachtszeit, wenn sie angenehm aus den Boxen dringt und auf einmal richtig gutzum Hörer und dessen Alltag passt. Daher unsere CD des Monats diesmal “Händel & Friends”, dargeboten von Frank Oberschelp (Flöte) und Sonja Kemnitzer (Cembalo). Die Künstler zu Ihrem Werk; “Unsere Aufnahme stellt die Werke Händels in ihr damaliges musikalisches Umfeld. Den hier eingespielten Kompositionen Händels für Blockflöte haben wir weitere Werke von Dieupart und Geminiani zur Seite gestellt. Ein unverstellter Blick auf das breite musikalische Spektrum der unterschiedlichen Musikstile in London um 1720 wird so ermöglicht.” Unverstellt und unvorstellbar schön, wenn man das als Klassik-Laie ergänzen darf. Über 70 Minuten Wohlklang von zwei herausragenden Musikern, die nicht nur mit profunder Ausbildung und glanzvollen Ehrungen, sondern auch mit einem einfühlsamen und gleichzeitig mitreißenden Spiel aufwarten können. Kauftipp!
Gerade hab ich mit bebender Spannung Stieg Larssons “Verblendung” in der Hörbuch-Version gelesen von Dietmar Bär (super!) zuende gehört, da schmeiß ich auch schon die nächsten CDs in die Anlage und beginne “Verdammnis”, der Nachfolge-Krimi aus des Herren Larssons Feder. Alter Schwede, fängt schon wieder mächtig spannend an! Dampfender Tee, verregneter Herbsttag, blutrünstiger Psychothriller - herrlich. Und empfehlenswert, wer will wird hier fündig.
Aber mal abgesehen von der eigentlichen Story: in der Geschichte geht es irgendwann zu Beginn um ein Sachbuch, für welches der Autor eigentlich noch gerne etwas recherchieren würde, vom Verleger aber dahingehend beschieden wird, dass dafür keine Zeit mehr sein, denn - man höre und staune - die Druckerei sei schon fest gebucht. Ha! Das stellt sich in der Realität dann doch etwas anders da, ein avisierter Unterlageneingangstermin wird da nicht selten verschoben, natürlich ohne den zuvor vereinbarten Auslieferungstermin ebenfalls nach hinten verlegen zu wollen. Versteht sich. Verständlich, dass es am Ende zeitlich oftmals eng wird und noch 1000 Sachen auffallen, die dringend zu erledigen sind. Das erlebt man als Presswerk weiß Gott bei sehr vielen CD Produktionen und DVD Produktion und kann meist auch gut damit umgehen. Im eigenen Interesse sollte man sich aber vielleicht beim nächsten Projekt dieser Art etwas vom schwedischen Verleger abschauen. Die Zeit, die die eigentliche Vervielfältigung in Anspruch nimmt, und die Planung, die dafür seitens des Presswerks vonnöten ist, wird leider viel zu oft unterschätzt. Gerade dann, wenn man einen festen Veröfentlichungstermin im Auge hat, kann sich das rächen. Darum: besser schon im Vorfeld ein paar Tage mehr Zeit als Puffer einplanen und frühzeitig eine 2Do-Liste aufstellen!
Ok, zugegeben, die CD des Monats Oktober wurde an und für sich schon gekürt. Und es kann ja eigentlich auch nur eine geben. Aber was soll´s, keine Regel ohne Ausnahme. Und die heißt diesmal “Sohn aus dem Volk - German Recordings“. Wer sich da an Johnny Cash erinnert fühlt, liegt vollkommen richtig. Gunter Gabriel, die olle Knittervisage, hat das Rezept der letzten großen Würfe seines musikalischen Vorbilds nachgekocht und kredenzt ein bodenständiges, ehrliches Mahl, zubereitet mit eigenen Gewürzen, serviert mit unverwechselbaren Brummbass und garniert mit knorrigen Texten. So daß man zwar zu jedem Zeitpunkt im Hintergrund den Meisterkoch hört…äh…schmeckt, gleichzeitig aber etwas durchaus eigenes, stimmiges und stimmungsvolles genießt. Wär hätte das vom ewigen Haudrauf mit dem weichen Kern, der viel zu oft mit einem weichen Keks verwechselt wurde, gedacht. Nach den Erfolgen der 70er und Abstürze der 80er und folgender Jahrzehnte. Grandioses Meisterwerk, unbedingt
kaufen - auch ohne Boss braucht Gunter sicher immer noch “mehr Geld”. Wer schon mal probehören will (CD erscheint am 23.10), kann das hier tun.
Fragen über Fragen. So erprobt und etabliert eine CD Produktion / DVD Produktion auch mittlerweile ist, für den Einzelnen, der vielleicht gerade seine allererste Produktion durchführen will, stellen sich dennoch eine Vielzahl Fragen. Im täglichen Geschäft merken wir das immer wieder. Natürlich können wir die Fragen im persönlichen Gespräch oder auf Anfrage per Mail immer direkt beantworten, für den ein- oder anderen mag es aber sicher hilfreich sein, solche Informationen an dieser Stelle ausführlich und ausdruckbar vorzufinden. Daher wollen wir sukzessive einige Artikel, neudeutsch “White Paper”, ins Netz stellen - natürlich völlig kostenlos! Den Anfang macht ein White Paper zum Thema “CD Produktion: Replikation und Duplikation”. Beide Begriffe werden oftmals verwechselt und mehr oder weniger willkürlich verwendet. Dass es sich dabei um unterschiedliche Produktionsverfahren handelt, ist oftmal nicht klar und wird von diesem Artikel beleuchtet:CD Produktion: Replikation und Duplikation
Gleich zu Beginn des Monats unser Beitrag zur Deutschen Einheit. Die feiert gerade Ihren 20. Geburtstag. Grund genug, sich eine Scheibe von den damaligen Freiheitskämpfern ab- und Ihnen zum Gedenken eine solche aufzulegen. Bei der Frauenkirche, von der hier die Rede ist, handelt es sich allerdings nicht um jenen mythischen Ort der Wendezeit, sondern um ein Bauwerk gleichen Namens in Görlitz. Das ist zwar nicht so berühmt wie seine Pendant in Dresden, aber mindestens so schön. Damit sich auch künftige Generationen an dem architektonischen Schmuckstück erfreuen können, wurde eine Benefiz CD veröffentlicht, bei der Matthias Grünert die Orgel in den heiligen Hallen anwirft und klassisches Musikgut für´s historische Pfeifenwerk zu Gehör bringt. Im Promotext zur CD klingt wird das so beschrieben: “Diese CD entstand im Frühjahr 2009. Der Verkaufserlös soll der Sanierung der gotischen Frauenkirche in Görlitz zugute kommen. Unbestritten zählt die Görlitzer Frauenkirche zu einem Baudenkmal erster Klasse; in einem Buch für Orgelliebhaber – Ars Organi - ist zu lesen: „Die Brüstung der Orgelempore in der Görlitzer Frauenkirche gehört zu den feinsten Arbeiten, die Steinmetzen in spätgotischer Zeit in der Oberlausitz geschaffen haben. Dem
entsprach der Gestalter des neuen Orgelprospekts, Fritz Leweke, Halle, mit einer Arbeit, die er für seine gelungenste hält. Damit leistete er keinen geringen Beitrag zur Steigerung des Raumeindrucks in dieser Kirche.“ Der Prospekt wurde von dem Görlitzer Tischlermeister Bertram Püschner ausgeführt. In dieser Einspielung kommt die schöne Akustik des Raumes zur Geltung. Bekannte Orgelwerke stehen neben unbekannten kleinen Schätzen der Orgelliteratur wie beispielsweise Joseph Haydns Flötenuhrstücke oder Christian Heinrich Rincks Orgelkonzert F-Dur. Das facettenreiche Programm präsentiert die klangliche Farbpalette der Schuster-Orgel im momentanen Zustand. Dieses Instrument dokumentiert den Orgelbau der neobarocken
Bauprinzipien der Siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts eindrucksvoll – und würde nach einer Sanierung eine Bereicherung der Görlitzer Orgellandschaft darstellen. Vielleicht ist es ferne Zukunftsmusik, aber mit dem Erwerb dieser CD kommen wir dem Ziel etwas näher, nach erfolgter Komplettsanierung des Kirchengebäudes das i-Tüpfelchen mit einer
Orgelsanierung zu setzen.” Na bitte. Orgelskeptiker mögen es mit Nachsicht betrachten, aber das eingangs erwähnte Jubiläum und die nahende Weihnachtszeit legen es nun wirklich nahe, diese CD als “CD des Monats” zu präsentieren.
Matthias Grünert ist Peisträger verschiedener Orgelwettbewerbe, u. a. dem Internationalen Wettbewerb für Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker 2000. Zahlreiche Konzerte als Organist, Dirigent und Cembalist im In- und Ausland prägen seine künstlerische Tätigkeit als Musiker. Darüber hinaus dokumentieren zahlreiche CD-, Fernseh- und Rundfunk-Aufnahmen sein musikalisches Wirken. Seit dem Wintersemester 2008/09 hat er einen Lehrauftrag für Orgel
an der Hochschule für Kirchenmusik Dresden inne. Die CD gibt es hier käuflich zu erwerben!
Rhiannon und Igo (”der Schlendrian”, auch bekannt als “Lautenlümmel”) präsentieren einen Silberscheibling voller Musik mittelalterlicher Prägung rund um die Stadt Soest (”Susato”). Einfache, aber nicht minder schöne Musik für Fans des Genres. Einen mit Fotos unterm alten musikalischen Vorgeschmack gibt es hier. Und kaufen kann man das Werk für 15 Silberlinge hier.
CD Verpackungen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Zum Glück, denn so hat man die Möglichkeit, dem originellen Content etwas adäquat originelles in Form der Verpackung zur Seite zu stellen. Natürlich ist das immer eine Preisfrage, allerdings hilft eine witzige Verpackung nicht selten beim Verkauf und sollte auch unter diesem Aspekt in die Gesamtkalkulation einfließen. Etwas sehr ausgefallenes, sicher auch nicht billiges, aber extrem originelles hat sich der Musiker Modover einfallen lassen. Ein Jewelcase, welches er so umgebaut hat, dass es selbst zum Instrument, genauer gesagt zu einem Synthesizer
mutiert. Wem jetzt nur ein großes Fragezeichen auf der Stirn geschrieben steht, der sollte unbedingt hier klicken. In dem Video erklärt und demonstriert der Meister selbst die Funktion seines “Synthy-Cases”. Sicher nicht für die Massenproduktion geeignet, aber mal ein wirklich krasser Ansatz und garantiert ein Verkaufsargument - selbst wenn man die Musik nicht mag oder sich nicht mal dafür interessiert.
Die diesjährige Gamescom öffnet morgen dem Fachbesucher und Tags drauf dem Publikum Ihre Tore, zum ersten Mal in Köln, nachdem die letzten Jahre erfolgreich in Leipzig ausgestellt worden ist. Anlässlich der weltgrößten Messe für Computerspiele interviewt DIE WELT, die bei oomoxx media den Aufenthaltsraum zur erbaulichen Lektüre über den Tellerrand der CD Produktion / DVD Produktion hinaus bereichert, Herrn Florin, seines Zeichen “einer der wichtigsten Manager der Videospiele Industrie“, und das weltweit! Ob das als Berufsbezeichnung auf die Visitenkarte passt? Wie dem auch sei, Herr Florin jedenfalls moniert in dem Interview die Haltung der Deutschen zur Videospielewelt insgesamt und untermauert das mit Zahlen zur Verbreitung von Spielekonsolen in deutschen Haushalten (lediglich 25 % verfügen über eine Konsole, während es in vergleichbaren Ländern wie Frankreich 50 %, in England, den USA und Japan sogar an die 100 % sein sollen) und zum Umsatz der Branche in Deutschland (1,6 Milliarden, wohingegen es in einem Land mit geringerer Bevölkerung wie England beispielsweise das Doppelte ist). Nun, Herr Florin hat wohl recht, den Deutschen tun sich schwer mit der Popkultur und damit, diese überhaupt als “Kultur” wahrzunehmen. Diesen Platz beanspruchen hierzulande nun einmal die Geistesgrößen vergangener Epochen oder wenigstens diejenigen, die Kunst für ein Publikum schaffen, das es nicht gibt. Anders im Ausland, welches Herr Florin als einer der wichtigsten Manager (weltweit) natürlich bestens im Blick hat. Wie gesagt, zuzustimmen ist ihm durchaus - auch darin, dass Politiker es sich leider viel zu oft viel zu leicht machen, indem Sie auf die Branche einschlagen (Stichwort “Killerspiel”), ohne sich wirklich damit auseinandergesetzt und die Potentiale gewogen zu haben. Droht Deutschland mal wieder in einer zukunftsweisenden Sparte den Anschluss zu verlieren (wenn man denn etwas verlieren kann, was man nicht gehabt hat)? Gefahr erkannt, Gefahr gebannt, wie man so sagt. Drum schmückt unseren Aufenthaltsraum ab heute auch nicht mehr nur DIE WELT, sondern eine nagelneue Wii (für Politiker und andere Konsolenskeptiker unter den Lesern: das ist so eine von diesen Videospielkonsolen, die aus steuerzahlenden Bürgern amoklaufende Psychopathen macht. Oder aber auch nur zur kurzweiligen Unterhaltung beiträgt, ganz wie man will):
Der aufmerksame Leser dieses Blogs wird sich sicher schon gefragt haben, was der kryptische Hinweis auf Benny Kieckhäben im Juli zu bedeuten hatte. Nun, das Geheimnis sei gelüftet: Benny, der erfrischende Farbtupfer der diesjährigen DSDS-Staffel, hat seine Debut-Single-CD Produktion bei uns durchgeführt und hält nun eine blitzsaubere, schön anzuschauende CD in seinen Händen. Anders als seine Fans, die sich noch etwas gedulden müssen. Der geplante VÖ wurde vom 10.08 auf den 11.09. verschoben, weil der gutste Benny seine TV- und Promotermine so besser unter eine Federboa bzw. unter einen Hut bringen kann. Die 2-Track-CD kann aber bereits vorbestellt werden - Bestellungen, die unter http://www.oomoxx.com/de/Medienshop/Travelling-CD-86 eingehen, werden pünktlich zum VÖ 11.09. bedient! Und hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack - so schaut das Cover des Silberscheiblings aus:
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